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Dark Scene goes family - Unheilig steuert mit familienorientiertem Konzept auf Erfolgskurs

Wer neue Ideen und Konzepte präsentiert, wird auch in der "Schwarzen Szene" vom Publikum belohnt, Motivation für Artisten und Veranstalter gleichermaßen.

Unheilig & friends (http://www.unheiligandfriends.de), das Open Air für die gesamte Familie - so lautet die Idee und das Motto der jüngsten 3 Konzerte von Unheilig in Leipzig (29.8.2009), Hannover (5.9.2009) und Bochum (6.9.2009). Eine sehr erfolgreiche Konzeptidee, wie die über 10.000 Besucher dokumentieren. Doch wie "der Graf", Sänger von Unheilig, während des Konzertes in Hannover erzählte, war dieses Konzept nicht einfach in der Planung und Umsetzung. Kritische Stimmen im Vorfeld sollten allerdings nicht Recht behalten. Unheilig zeigen, dass mit einer offenen Kommunikation dieser Idee, z.B. über die extra hierfür eingerichtete Website, sowie mit interessanten Anreizen eine erweiterte Zielgruppe erreicht werden kann. Es gab z.B. freien Eintritt für Kinder bis einschließlich 10 Jahre oder für Fans ab 65 Jahren, ein interessantes Rahmenprogramm für die gesamte Familie (mit Hüpfburg, Schminktischen und einer speziellen Unheilig-Foto-Bastelecke) oder auch eine abgesperrte Area für Kinder, damit auch diese die Bühne sehen können und nicht in der dichten Menge stehen müssen. In Hannover waren die Familien VIP, d.h. der VIP-Bereich stand nicht nur "besonderen" Gästen zur Verfügung, sondern auch Familien. Diese vergünstigten Bedingungen honorierten die Fans, die in der Tat in allen Alterstufen vertreten waren und die hier nun gemeinsam ihrer Musik-Leidenschaft nachgehen konnten. "Ein super Event", so eine kleine Familie aus Braunschweig, denen die Musik generationenübergreifend gut gefällt. "Dark", d.h. schwarz angezogen, war hier nur der Nachwuchs, die Eltern selbst "normal" lässig. Dennoch gab es natürlich auch die besonderen Outfits der Szene zu sehen.

Und die Musik? Vom Feinsten und... dark!
In Hannover waren neben Unheilig selbst auch alle "friends" auf der Bühne live zu erleben. Den Auftakt gaben Staubkind, noch vor einem etwas müdem Publikum aber mit einer ermunternden und mitreißenden Show.

Bei Down Below waren die Hannoveraner und die teils von weit her, sogar aus dem Ausland, angereisten Fans schon munterer: die von Sänger Neo Scope angestoßene La-Ola-Welle klappte nach ersten Fehlversuchen sogar. Down Below präsentierte ihr neues Album "Wildes Herz", was nicht nur der engsten, mitgereisten Fangemeinde ausgesprochen gut gefiel.

Spätestens bei Eisbrecher war dann kein Besucher mehr müde. Sänger Alexx war wie immer in seinem Element. So verriet er gleich zu Beginn scherzhaft, dass er nicht wie anmoderiert "nicht von der Hüpfburg hinunter zu bekommen" gewesen wäre (wie tatsächlich zuvor in Leipzig geschehen), sondern er sich ausgiebig Backstage amüsiert hätte, "wie es Bands eben gerne vor Konzerten tun". Aber auch die "Bad Boys" von Eisbrecher gaben sich familienfreundlich: Alexx trat mit Micky-Mouse-Krawatte auf und verteilte Geschenke fürs Publikum: Kinder-Überraschung und weitere Sweeties. Und die Songs "rockten" auch!

Als dann der Headliner Unheilig auftrat, wurde die gute Stimmung selbst nicht durch einen kräftigen Regenschauer getrübt. Der Graf startete durch ohne Lampenfieber mit "Lampenfieber". Auch zwei neue Songs, vom neuen Album "Große Freiheit", wurden gespielt, die beim Publikum sehr gut ankamen. Bei "Unter Deiner Flagge", einer Homage an die Mutter des Grafen, trat der Mond aus den Wolken hervor, was sicher nicht wenigen Zuschauern einen Schauer über den Rücken jagte. Der Graf gab wie gewohnt alles für seine Fans. Und die haben auch Verständnis für seine Emotionen, die er beim Titel "An deiner Seite" frei zeigt und die ihn so sympathisch machen. Das Konzert ging viel zu früh zu Ende, aber der Nachwuchs war ja ohnehin schon zu lange und das ja nur "ausnahmsweise" aufgeblieben.

Nicola Stobbe, imoe> Informationsagentur Mittel- und Osteuropa GmbH

Exklusiv-Interview mit dem Grafen von Unheilig




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