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„Wer sonst“ als ASP versteht es, die Hallen zu füllen?

- ASP am 07.10.2009 im Capitol in Hannover


Der Veranstalter Living Concerts hat gestern sein Gespür für erfolgreiches Veranstaltungsmanagement erneut unter Beweis gestellt. Das Konzert von ASP im Rahmen seiner „Wer sonst?“-Tour war bis auf Restkarten an der Abendkasse so gut wie ausverkauft. Nicht unbedingt selbstverständlich, denn wie in jedem anderen Musik-Genre muss auch in der „Schwarzen Szene“ um Konzertbesucher gekämpft werden. Doch ASP kann sich auf seine treuen Fans verlassen – nicht zuletzt sicher Verdienst der Band selbst, die sich seit 10 Jahren nicht nur mit guter Musik, sondern vor allem mit stets imposanten Live-Shows und innovativen Konzertarrangements in die Herzen der Fans spielt. So auch gestern in Hannover. Knapp 2000 Besucher kamen bei dem 4stündigen Konzert, wovon ASP alleine über 2 Stunden spielten, voll auf ihre Kosten – im wahrsten Sinne des Wortes, denn mit 25 EUR gehören die ASP-Konzerte zweifelsohne zu den kostengünstigen Events für Bands vergleichbarer Größe.

Den Auftakt gab die Band CAPUTT aus Oberhausen, die ihre neue CD „Spiritus“ promotete. Auch wenn sie sich sehr engagiert um das Hannoveraner Publikum bemühte, waren dieselbigen offensichtlich noch etwas müde. Es war zugegebenermaßen auch etwas schwer, die Texte zu verstehen (so wurde aus „Spiritus“ – „spielt uns“ oder „Uns ist“ – „Unsinn“), was allerdings weniger am „Ruhrpott-Slang“ lag, sondern an der nicht optimal abgestimmten Akustik.
 
Fast euphorisch dagegen wurde Mono Inc. von den Hannoveranern begrüßt, die neben älteren Songs auch ihre brandaktuelle CD „Voices of doom“ vorstellten. Die Akustik stimmte, die Musik stimmte und die Stimmung stimmte, wovon man sich auch nach den jeweiligen Konzerten unter YouTube im Tour-TV-Tagebuch der Band überzeugen kann – übrigens eine gute Idee, so fand es auch das Hannoveraner Publikum und ließ sich gerne von der Bühne aus von der Band filmen.

Aus dem Häuschen geriet das Publikum dann beim Auftritt von ASP selbst. Die beeindruckende Light-Show unterstrich das magische und charismatische Auftreten von Sänger Asp – dessen Frisur, Kombination Glatze und Zopf, sich gleich mehrfach auch unter den Besuchern wiederfand. Die Band spielte ihre Highlights und 2 Stücke der neuen Single „Wer sonst?“, die beim Publikum sehr gut ankamen. Und als das Publikum nach zwei einviertel Stunden immer noch „brennen“ wollte, musste die Band wirklich an ihre letzten Kraftreserven gehen, um sich dann dynamisch mit „Ich will brennen“ auf ein baldiges Wiedersehen zu verabschieden.  

ASP wird noch bis Ende Oktober im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) unterwegs sein. In jedem Fall auch ein Kandidat für eine erfolgreiche Osteuropa-Tournee!

Nicola Stobbe, imoe> GmbH

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